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Prostitutionsgesetzgebung: Regulierung im Dunkeln

Zusammenfassung

Basierend auf einer diskursanalytischen Studie aus dem Jahr 2019 zeichnet der Artikel den Wandel vom Prostitutionsgesetz zum Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) nach. Das ProstSchG ist Ergebnis öffentlich-medialer, parteipolitischer und aktivistischer Debatten, welche maßgeblich durch eine zugrunde liegende Sexualmoral strukturiert sind. Diese Struktur wird beleuchtet und zur Basis einer Kritik des ProstSchG: Das neue Gesetz geht einher mit einer Moralisierung, d. h. mit der versuchten Ausweitung partikularer moralischer Ansprüche, sowie einer Homogenisierung des Feldes der Prostitution.

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Beitrag
Prostitutionsgesetzgebung: Regulierung im Dunkeln
Sozialmagazin (ISSN 0340-8469), Ausgabe 4, Jahr 2020, Seite 6 - 13

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Titel

Prostitutionsgesetzgebung: Regulierung im Dunkeln

Zeitschrift

Sozialmagazin (ISSN 0340-8469), Ausgabe 4, Jahr 2020, Seite 6 - 13

DOI

10.3262/SM2004006

Print ISSN

0340-8469

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Mark Bibbert

Schlagworte