Kriminologie als Gesellschaftswissenschaft - Ausgewählte Texte. Herausgegeben von Bernd Dollinger, Walter Fuchs, Daniela Klimke, Andrea Kretschmann und Aldo Legnaro - Fritz Sack  | BELTZ

Zur gesellschaftlichen Konstruktion von Kriminalität

»Wie in keinem mir aus der Kriminologie bekannten aktuellen Werk wird hier zur Darstellung gebracht, wie sehr die Beschäftigung mit...«
Mag. Dr. Manuela Brandstetter, socialnet.de, 20.10.2016
Fritz Sack

Kriminologie als Gesellschaftswissenschaft

Ausgewählte Texte. Herausgegeben von Bernd Dollinger, Walter Fuchs, Daniela Klimke, Andrea Kretschmann und Aldo Legnaro

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468 Seiten ISBN:978-3-7799-5146-9 Erschienen:18.08.2014  

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Kriminologie als Gesellschaftswissenschaft

Ausgewählte Texte. Herausgegeben von Bernd Dollinger, Walter Fuchs, Daniela Klimke, Andrea Kretschmann und Aldo Legnaro

Kriminologie als Gesellschaftswissenschaft lässt sich ihre Fragestellungen nicht von Kriminalpolitik und Strafrechtspraxis vorgeben, sondern macht diese Kontrollinstanzen selbst zum Gegenstand der Analyse. Damit wird das traditionelle Paradigma aufgegeben, das nach Ursachen und Erklärungen kriminellen Verhaltens in Personen suchte, statt die gesellschaftlichen Konstruktionsprozesse von Kriminalität in den Mittelpunkt zu rücken.

Seitdem der Soziologe Fritz Sack im Jahr 1968 Neue Perspektiven in der Kriminologie eröffnet hatte, konnte diese Disziplin im deutschsprachigen Raum nachhaltig als Gesellschaftswissenschaft betrieben werden. Eine Soziologie des Strafrechts fasst Kriminalität nicht länger als Merkmal von Personen, sondern als Ergebnis von Zuschreibungen durch Instanzen sozialer Kontrolle. Der damit vollzogene Paradigmenwechsel vermag bis heute eine kritische sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Recht, Staat, Ökonomie und Gesellschaft anzuleiten. Dieses Buch enthält eine Auswahl an vielzitierten und gleichwohl überwiegend vergriffenen Texten von Fritz Sack, die zu Recht als Klassiker der soziologischen Kriminalitätsforschung gelten.


»Wie in keinem mir aus der Kriminologie bekannten aktuellen Werk wird hier zur Darstellung gebracht, wie sehr die Beschäftigung mit bestimmten kriminologischen Themen von Statuskämpfen, dem Ringen um Definitionsmacht sowie Traditionen und kulturellen Prägungen durchsetzt war und ist.« Mag. Dr. Manuela Brandstetter, socialnet.de, 20.10.2016

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