Soziale Probleme

Die neue Illusion der Chancengleichheit: Frühe Förderung als Dispositiv der Vorbeugung

Zusammenfassung

Seit Beginn des neuen Jahrtausends steht frühe Förderung auf der Agenda politischer und professioneller Diskurse im deutschsprachigen Raum. Dieser Beitrag rekonstruiert die Problemkonstruktionen, auf welche Politik und Praxis rekurrieren. Am Beispiel Zürichs wird frühe Förderung als Dispositiv der Vorbeugung untersucht. Mit einer mehrdimensionalen Perspektive auf Ungleichheit und Differenz wird dessen Wissensordnung rekonstruiert. Durch den kombinierten Fokus auf diskursive und nicht-diskursive Dimensionen des Dispositivs lässt sich die Frage der Wirkung des Diskurses erörtern. Im Ergebnis zeigt sich eine deutliche Ethnisierung sozialer Probleme sowie die Notwendigkeit, sich mit der Anziehungskraft kritisch auseinanderzusetzen, die der Diskurs insbesondere auf die Sozialprofessionen ausübt.

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Beitrag
Die neue Illusion der Chancengleichheit: Frühe Förderung als Dispositiv der Vorbeugung
Soziale Probleme (ISSN 0939-608X), Ausgabe 2, Jahr 2024, Seite 120 - 139

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Titel

Die neue Illusion der Chancengleichheit: Frühe Förderung als Dispositiv der Vorbeugung

Zeitschrift

Soziale Probleme (ISSN 0939-608X), Ausgabe 2, Jahr 2024, Seite 120 - 139

DOI

10.3262/SP2402120

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Print ISSN

0939-608X

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Garabet Gül / Peter Streckeisen

Schlagwörter

Diskurs
Dispositiv
Frühe Förderung
Konstruktion sozialer Probleme