Hirntod erleben aus Sicht der Angehörigen
Hirntod erleben aus Sicht der Angehörigen
9,98 €
| Produktnummer: | PUG2403223 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 12.08.2024 |
| Umfang: | 16 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Wie Familienangehörige einen (potenziellen) Hirntod von Patient_innen auf Intensivstationen erleben ist weitgehend unbekannt. Gerade der Übergang vom kurativen Therapieziel zum möglichen Hirntod der Betroffenen und die damit im Zusammenhang stehenden Entscheidungen (z.B. für oder gegen eine Organspende) stellen für Angehörige eine belastende Situation dar. Ziel dieser Arbeit war es, das Erleben der Angehörigen, während der gesamten Zeit in der ihr (potenziell) hirntotes Familienmitglied auf der Intensivstation lag, zu verstehen. Hierzu wurden Angehörige von elf hirntoten Patient_innen in episodischen Interviews befragt. Die interpretierend phänomenologisch herausgearbeiteten Themen sind: 1) Leere spüren, verzweifelt sein; 2) die Relevanz des medizinischen Umfeldes; 3) Hirntod begreifen; 4) Sinnhaftigkeit suchen; 5) Abschied vom lebenden Körper; 6) mit der Entscheidung leben; 7) es muss um die Angehörigen gehen. Diese Themen geben einen ersten Einblick in die Erlebnisse der Angehörigen. Es wird deutlich, dass Angehörigen während der stationären Zeit, aber auch danach einer professionellen Begleitung bedürfen. \nThe experience of relatives of (potentially) brain-dead patients in intensive care units is largely unknown. Especially the transition from curative therapy to possible brain death including decision-making (for example, for or against organ donation) is a stressful situation for relatives. The aim of this work was to understand the experience of the relatives during the entire time that their (potentially) brain dead family member was in the intensive care unit. Relatives of eleven brain-dead patients were interviewed in episodic interviews. The phenomenological worked out findings are: 1) feeling emptiness, being in despair; 2) the relevance of the medical environment; 3) understanding brain death; 4) seek meaning; 5) farewell to the living body; 6) live with the decision; 7) it must be about the relatives. These findings may offer a first insight into the lived experiences of the relatives. Thereby it becomes clear that relatives should be offered support during and after the hospital stay.
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