Implizites Wissen
Implizites Wissen
9,98 €
| Produktnummer: | ZP2406843 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 11.11.2024 |
| Umfang: | 19 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Was unter implizitem Wissen zu verstehen ist, wird in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft maßgeblich von der Konzeption impliziten Wissens geprägt, die der Dokumentarischen Methode zugrunde liegt. Der Beitrag zeichnet zunächst nach, welche Ausdeutung implizites Wissen in der Dokumentarischen Methode durch den Bezug auf Karl Mannheims Konzept „konjunktiven Wissens“ und Pierre Bourdieus Habituskonzept erfährt. Anschließend wird gefragt, welche Bedeutung einem auf diese spezifische Weise verstandenen impliziten Wissen in der Erziehung überhaupt zukommen kann. Es wird gezeigt, dass die der Dokumentarischen Methode zugrunde liegende Konzeption impliziten Wissens sich nicht ohne Weiteres für die Untersuchung von Erziehung eignet. Es wird vorgeschlagen, Michael Polanyis Konzeption impliziten Wissens aufzugreifen und für die Untersuchung von Erziehung fruchtbar zu machen. \nIn German-speaking educational research, the understanding of implicit knowledge is heavily influenced by the conception of implicit knowledge underlying the Documentary Method. This article starts with depicting the specific configuration of implicit knowledge central to this research method. Here, implicit knowledge gains its meaning by reference to Karl Mannheims concept of “conjunctive knowledge” and Pierre Bourdieus concept of “habitus”. Subsequently, the question is asked if this specific conception of implicit knowledge is suitable for the study of education. It is shown that this is not necessarily the case. Instead of employing a conception of implicit knowledge referring to Mannheim and Bourdieu, it is proposed to take up Michael Polanyis conception of implicit knowledge to study education.
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