Institutionenmisstrauen und Vertrauen in Bildung als Wert – Konstellationen des Bildungsvertrauens aus biographischer Perspektive
Institutionenmisstrauen und Vertrauen in Bildung als Wert – Konstellationen des Bildungsvertrauens aus biographischer Perspektive
9,98 €
| Produktnummer: | ZP2503345 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 16.06.2025 |
| Umfang: | 14 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Bevölkerungsumfragen zeigen eine kontinuierliche Abnahme von Vertrauen in Bildungsinstitutionen in den letzten Jahrzehnten (Tschannen-Moran & Hoy, 2000; Bartmann, Pfaff & Welter, 2012). Gleichzeitig weisen historische und aktuelle Studien darauf hin, dass sich mit der Moderne ein grundlegendes Vertrauen in Bildung und bildungsbezogene Qualifikationen durchsetzt, das bis heute weitgehend ungebrochen ist (Welter, 2014). Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag in biographischer Perspektive Konfigurationen von Vertrauen in Bildung und in die Institution Schule sowie deren lebensgeschichtliche Bedeutung. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Analyse einer Bildungsbiographie, die durch Diskriminierungserfahrungen und schulisches Scheitern gekennzeichnet ist. Die Fallanalyse wird durch Forschungsbefunde zu weiteren Fällen kontextualisiert. Gezeigt wird, dass auch wenn Vertrauen in Bildungsinstitutionen grundlegend erschüttert ist bzw. Misstrauen gegenüber diesen entsteht, Vertrauen in Bildung als Idee, Prozess und Entwicklungsperspektive nicht grundlegend infrage gestellt wird.
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