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Experimentieren ist integraler Bestandteil deutscher und internationaler Naturwissenschaftscurricula und -standards. Seine Berechtigung wird, trotzdessen es zeit- und ressourcenintensiv ist, selten angezweifelt. Der Beitrag versucht Experimentieren in der Schule in einen bildungstheoretischen Zusammenhang zu stellen, indem er Arbeiten von Litt und Klafki zeitgemäßen Ansätzen zu Kompetenzorientierung gegenüberstellt. Es wird gezeigt, dass Experimentieren in der Schule über kategorial bildendes Potenzial verfügt, das sich in der Aneignung einer spezifischen Weltsicht manifestiert, aus der zugleich Selbstbestimmung und Verantwortung resultieren können. Persönlichkeitsbildende Aspekte des Experimentierens ergänzen insofern kompetenzorientierte Begründungen, die im Unterricht genutzt werden und zur bereitwilligeren Einlassung der Lernenden führen können.
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