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Montag, 30. April 2018

Hochspannung beim Hansjörg-Martin-Preis 2018

Beltz&Gelberg-Autorinnen Tanya Lieske und Lea-Lina Oppermann für die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendkriminalliteratur nominiert

 

Achtung, Hochspannung! Mit Tanya Lieskes »Mein Freund Charlie« und Lea-Lina Oppermanns »Was wir dachten, was wir taten« stehen gleich zwei Beltz&Gelberg-Titel auf der Shortlist des Hansjörg-Martin-Preis 2018.

Die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Kinder- und Jugendkriminalliteratur wird am Samstag, 5. Mai, im Rahmen der CRIMINALE in Halle/Saale vergeben.

Ausgerichtet wird der Preis für den besten Kinder- oder Jugendkrimi des Jahres vom SYNDIKAT, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur. Der Hansjörg-Martin-Preis ist mit 2.500 € dotiert und wird von einer Jury vergeben, in der Autorinnen und Autoren sowie Kinder und Jugendliche mitwirken.

 

 

Die Nominierungen:

9783407823212.jpgTanya Lieske, »Mein Freund Charlie«

Niks lernt Charlie kennen, als er mit seinem Vater Mahris für mehrere Wochen von Riga nach Deutschland kommt. Während Mahris Arbeit sucht, streunen die Jungen durch die Stadt und Charlie zeigt Niks, was er besonders gut kann: sich unsichtbar machen. Egal, ob in einer Menschenmenge oder in einem Geschäft, manchmal ist Charlie einfach weg. Oft sind dann auch Portemonnaies, Skateboards oder anderes Zeugs verschwunden. Niks ist fasziniert von Charlies Talent ...

Tanya Lieske ist Autorin und Literaturkritikerin. Sie schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Im Deutschlandfunk (Köln) moderiert sie die Literatursendung Büchermarkt. Tanya Lieske lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf, ein zweiter Schreibtisch steht in Irland.

 

 

9783407822987.jpgLea-Lina Oppermann, »Was wir dachten, was wir taten«

Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen - hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Lea-Lina Oppermann, geboren 1998 in Berlin, studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Geschichten zu hören, zu lesen und zu erleben hat sie dazu gebracht, selbst mit dem Erzählen anzufangen. »Was wir dachten, was wir taten« ist ihr preisgekröntes Debüt.