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Klaus Kordon

Klaus Kordon

Klaus Kordon wurde 1943 im Berliner Nordosten geboren.

Der Vater blieb im Krieg, die Mutter starb 1956. Er kam ins Kinderheim, später ins Jugendheim. Er studierte Volkswirtschaft. Nach einem Jahr politischer Haft in der DDR zog er in die BRD. Heute lebt er in Berlin.

Als Kaufmann unternahm er viele Reisen ins Ausland (Asien, besonders Indien, Nordafrika, Australien, Südamerika). Seit 1980 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Seine zahlreichen Veröffentlichungen (Erzählungen, Lyrik, Kinder- und Jugendbücher) wurden in viele Sprachen übersetzt und mit namhaften nationalen und internationalen Preisen bedacht.

Bei Beltz & Gelberg erschienen zahlreiche seiner Romane, die in viele Sprachen übersetzt wurden, darunter die Kinderbücher "Brüder wie Freunde", "Die Reise zur Wunderinsel", "Monsun oder Der weiße Tiger" oder "Wie Spucke im Sand". Kordon, der als "Chronist der deutschen Geschichte" gilt, veröffentlichte auch viele historische Jugendromane, darunter die berühmte "Trilogie der Wendepunkte des 20. Jahrhunderts" ("Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter", "Mit dem Rücken zur Wand", "Der erste Frühling"), die "Jacobi-Saga" ("1848. Die Geschichte von Jette und Frieder", Fünf Finger hat die Hand", "Im Spinnennetz. Die Geschichte von David und Anna") sowie der autobioagraphische Roman "Krokodil im Nacken" (Deutscher Jugendliteraturpreis; nominiert für den Deutschen Bücherpreis) und "Der einarmige Boxer".Seine Biographie über Erich Kästner "Die Zeit ist kaputt" wurde ebenfalls mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Für sein Gesamtwerk erhielt Klaus Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und 2016 den Deutschen Jugendliteraturpreis.

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