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Arnulf Zitelmann

Arnulf Zitelmann

Arnulf Zitelmann, geboren 1929, war Zweitjüngster in einer Familie mit sechs Kindern. Schon früh wurde er mit den sozialen und politischen Spannungen im Ruhrgebiet konfrontiert. Durch Kriegs- und Nachkriegszeit in seinem Schulbesuch beeinträchtigt, hatte er zwölf Schulwechsel hinter sich, als er 1949 das Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Gießen ablegen konnte. Er studierte in Marburg und Heidelberg Theologie und Philosophie und trat nach dem ersten theologischen Examen in den Dienst der Evangelischen Landeskirche in Hessen. Bis 1970 versah er das Pfarramt in Frankfurt-Nordweststadt, anschließend in der Gemeinde Messel bei Darmstadt. Von 1977 bis 1992 war Arnulf Zitelmann als Religionslehrer am altsprachlichen Gymnasium in Darmstadt tätig. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

»Ich versuche Geschichten so zu erzählen, dass daraus das Vitale, das Abenteuerliche, das Spannende herauskommt, was man in Geschichtsbüchern so nicht lesen kann«, sagt Zitelmann bei einem Interview im Deutschlandfunk. Für sein literarisches Gesamtwerk wurde er mit dem Friedrich-Bödecker Preis und dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Für »Paule Pizolka oder Eine Flucht durch Deutschland« erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, für »Unterwegs nach Bigorra« den Friedrich-Gerstäcker-Preis.

»In Zitelmanns Romanen wird Geschichte lebendig und nachvollziehbar. Zitelmann verzichtet auf jegliche Klischees. Seine Hauptfiguren werden keine Helden, sondern bleiben durchschnittliche Menschen der Zeit, mit Ängsten und Zuneigungen, Stärken und Schwächen.« die tageszeitung

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