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Im vorliegenden Beitrag wird ausgehend von einem Schulerfahrungsbericht aus den 1970-80er Jahren einer tauben Person der Frage nach möglichen Gründen für die Ablehnung der Gebärdensprachen im Unterricht und nach den Konsequenzen einer Orientierung an Lautsprachen für die Betroffenen sozialpsychologisch nachgegangen. Hierbei fokussiert der Beitrag auf den Bereich der Einstellungsforschung und im Spezifischen auf Vorurteile und Stereotype. Zudem wird die Frage nach der Relevanz eines Unterrichts, der nicht nur an verbaler Kommunikation, sondern auch an der visuell-gestischen Modalität der Gebärdensprachen orientiert ist, exemplarisch im Falle des Mathematikunterrichts didaktisch erörtert. Abschließend werden aus der sozialpsychologischen Theorie mögliche Maßnahmen zur Einstellungsänderung skizziert und anknüpfend weitere Schritte in der mathematikdidaktischen Forschung diskutiert.
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