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Dass sich Konflikte und vor allem militärische Gewalt durch Recht beschränken lassen, erscheint eine zunehmend bezweifelte Annahme zu sein. Der Abgesang auf den Liberalismus und die neue Macht des Realismus werden zu prominent geäußerten Zeitdiagnosen. Dieser Beitrag stellt demgegenüber die These ins Zentrum, dass Konflikte auf Verbindlichkeit angewiesen sind. Es wird ein Weg zum Verständnis von Verbindlichkeit und Konflikt beschritten, der sich weder der liberalen noch der realistischen Deutung beugt. Dies wird anhand des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und des transitional justice process nach dem Völkermord in Ruanda 1994 veranschaulicht und die Konsequenzen dieser theoretischen Einstellung am Begriff der sozialen Ordnung aufgezeigt.
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