Schulden prägen das Leben vieler Millionen Menschen in den USA. Felix Krämer macht sich auf die Suche nach ihren Geschichten von 1865 bis in die Gegenwart. Dabei wird deutlich, dass insbesondere Schwarze Amerikaner:innen, aber auch Frauen, Arbeiter:innen oder Migrant:innen immer wieder höheren Kreditrisiken oder untragbaren Konditionen ausgesetzt waren. Solche Unterschiede werden mit dem Begriff der »Schuldendifferenz« adressiert. Das Buch zeigt dies an verschiedenen Verschuldungsformen wie dem System des Sharecropping nach Ende der Sklaverei, an Bildern von Loan Sharks oder an Immobilienschulden und zeichnet nach, wie Studienverschuldung und Kreditkartenpraktiken den Neoliberalismus in die Alltagserfahrungen der Menschen brachten. Mit seinem Fokus auf Prekarisierung durch Verschuldung legt das Buch eine Produktionslinie des »wealth gap« in den USA frei und füllt so eine Leerstelle in der neuen Kapitalismusgeschichte.
E-Book im Open Access verfügbar.
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de
1. Auflage, 2024
Bindeart: Paperback Format: 142 x 215 x 19 mm Gewicht: 402 g Umfang: 323 Seiten
»Die neue Kapitalismusgeschichte, die mit der Finanzkrise seit 2008 Fahrt aufgenommen hat, möchte die Geschichte dieser Wirtschaftsordnung anders erzählen: den Blick für deren Verlierer:innen schärfen, gängige Narrative und angebliche Zwangsläufigkeiten dekonstruieren, alternative Entwicklungslinien sichtbar machen. Felix Krämer tut dies, indem er in der Reihe ›Strukturwandel des Eigentums‹ die Geschichte der USA vom Bürgerkrieg bis in die Gegenwart als eine Geschichte von Schulden und Verschuldung erzählt, die er als ökonomische Machtinstrumente deutet. (…) Historiker:innen, Soziolog:innen und Politikwissenschaftler:innen mit Interesse für die neue Kapitalismusgeschichte, die Geschichte des ›racial capitalism‹ und die Sozialgeschichte der USA sollten es deshalb unbedingt lesen. Die klare Unterteilung der in sich abgeschlossenen Kapitel, die gedankliche Stringenz und die Tiefe der methodischen Reflexion machen es auch für die Arbeit mit Studierenden im Seminar zu einer empfehlenswerten Grundlage.«
- Korinna Schönhärl, Archiv für Sozialgeschichte, (online) 66, 2026
»Felix Krämer hat sich in seiner Analyse des Lebens mit Schulden auf die USA konzentriert. Er liefert eindringliche Belege dafür, dass seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs in den USA insbesondere Schwarze, Frauen, die Arbeiterklasse und Migrant/innen höheren Kreditrisiken oder untragbaren Kreditkonditionen ausgesetzt waren und sind. Mit seinem Fokus auf Prekarisierung durch Verschuldung füllt das Buch ein Kapitel in der neuen Kapitalismusgeschichte. [...] Ein spannendes Buch mit vielen Einblicken in die amerikanische Geschichte«
- Dieter Korczak, socialnet.de, 30.05.2025
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E-Book im Open Access verfügbar.
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