Macht und Ohnmacht in stationären Erziehungshilfen – Rekonstruktion elterlicher Beteiligung anhand ombudschaftlicher Akten
Macht und Ohnmacht in stationären Erziehungshilfen – Rekonstruktion elterlicher Beteiligung anhand ombudschaftlicher Akten
6,98 €
| Produktnummer: | FOE2405246 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 10.12.2024 |
| Umfang: | 5 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Der vorliegende Beitrag befasst sich im Kontext stationärer Unterbringung von Kindern bis sechs Jahren mit elterlichen Beteiligungsmöglichkeiten in den Hilfen zur Erziehung. Anhand von Akten aus ombudschaftlicher Beratung wird analysiert, wie Eltern trotz struktureller Hindernisse (intransparenter Kommunikation oder fehlender Unterstützung durch ASD und Einrichtungen) Einfluss auf Hilfeprozesse nehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern kreative Strategien entwickeln, um trotz vielfältiger Barrieren und der Abwesenheit formalisierter Beteiligungsstrukturen an Hilfeprozessen teilzuhaben. Dabei sind diese Formen der Mitwirkung seitens des ASD und von Einrichtungen offenbar nicht vorgesehen, bzw. werden sie nicht immer als Partizipation erkannt und berücksichtigt. Dies wiederum wirft Fragen nicht nur zur Unterstützung von Eltern bei ihrer Mitwirkung in Hilfeprozessen, sondern auch zu Partizipationsverständnissen und -konzepten bspw. im ASD auf. \n
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