Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Helle Becker kommentiert zu Beginn ihres Beitrags das Bildungsverständnis, das unter dem Begriff „Demokratiebildung“ inzwischen weithin etabliert ist. Sie umreißt Gemeinsamkeiten politischer Bildung in der Jugendarbeit und stellt dann ein „Integrationsmodell politische Bildung in der Jugendarbeit“ dar, das bisher feldspezifische Ansätze in ein integratives Gesamtmodell überführt. Dieses beruht auf gemeinsamen Grundannahmen, z. B. der, dass das politische Interesse von Kindern und Jugendlichen der Ausgangspunkt von Demokratiebildung ist und nicht das Ziel. Aufgabe ist es daher, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, die immer schon politischen Dimensionen und Inhalte ihrer Aussagen, ihres Verhaltens oder Handelns zu entdecken und sie öffentlich verhandelbar bzw. reflektierbar zu machen. Für die Umsetzung werden drei Kategorien unterschieden: politische Bildung/Demokratiebildung durch anlassbezogene Auseinandersetzung mit politischen Themen, durch demokratische Partizipationserfahrungen und durch gesonderte Auseinandersetzung in eigens arrangierten thematischen Settings. Diese drei Kategorien sind nach Auffassung der Autorin konzeptionell aufeinander bezogen und spielen in der Praxis zusammen; dadurch qualifizieren sie sich gegenseitig als demokratische und politische Auseinandersetzung und verhindern durch das Zusammenspiel, dass das Politische und das Demokratische durch das Soziale ersetzt werden. \n
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...