Multikulturelle Konvivialität und Dekolonialisierung
Multikulturelle Konvivialität und Dekolonialisierung
6,98 €
| Produktnummer: | MIG2402100 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 27.09.2024 |
| Umfang: | 10 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Multikulturalität ist in vielfältigen Formen und Dimensionen zum zentralen Kennzeichen moderner Gesellschaften geworden. Binnen- und internationale Migration sind Treiber für ihre weitere Vertiefung und Ausdifferenzierung. Auch die gesellschaftlichen Entwicklungen in (super-)diversen, urbanen Gesellschaften verstärken diese Entwicklung. Für die Bearbeitung der Adoleszenz hat dies Konsequenzen, da insbesondere die sozialen Orte durch die Ausbreitung und Vervielfältigung von Multikulturalität einer grundlegenden Transformation unterworfen sind. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich theoretisch mit der Frage nach der Bedeutung von Adoleszenz in durch Multikulturalität gekennzeichneten gesellschaftlichen Transformationsprozessen auseinander. Dabei erfolgt ausgehend von der figurationstheoretischen Beschreibung menschlicher Handlungsfähigkeit als Form der Selbststeuerung (Elias 1987) und im Rückgriff auf die Individualpsychologie (Adler 2008) eine Auseinandersetzung mit Adoleszenz als sozialem Ort (Erdheim 1992) und über daran anschließende Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen von „multicultural conviviality“ (Back/Sinha 2018; Gilroy 2004) und „decolonialization“ (Mignolo 2021; Mignolo/Walsh 2018). Dabei zeigt sich, dass Multikulturalität zu einem entscheidenden Faktor für den Verlauf der Adoleszenz geworden ist, dem in Forschung und Theorieentwicklung bislang noch nicht ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt wird. \n
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