„Nicht du böser Junge, sondern du guter Vater“ – Vaterschaft im Gefängnis als kollektiver Erfahrungs- und Schutzraum
„Nicht du böser Junge, sondern du guter Vater“ – Vaterschaft im Gefängnis als kollektiver Erfahrungs- und Schutzraum
9,98 €
| Produktnummer: | SP2401078 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 21.03.2024 |
| Umfang: | 14 Seiten |
| Lieferzeitraum: | 3 - 5 Werktage |
Im vorliegenden Beitrag wird für das Gefängnis untersucht, wie Konstruktionen von Raum und Konstruktionen von Geschlecht sich wechselseitig hervorbringen. Im Fokus steht das Verhältnis von Männlichkeitskonstruktionen und Vaterschaft in der geschlossenen totalen Institution Strafvollzug. Diskutiert werden verschiedene Raumkonzeptionen, auch unter Bezug auf Befunde einer eigenen qualitativen Untersuchung zu Vaterschaft in Haft. Vaterschaft wird dabei als Gegenentwurf zu gewaltförmiger Hypermaskulinität entworfen und an abgegrenzte Räume gebunden. Die theoretische Reflexion dieses Deutungsmusters von Inhaftierten zeigt hingegen, dass Vaterschaft und Hypermaskulinität relational aufeinander verweisen. \nThis contribution examines how constructions of space and constructions of gender produce each other in prison. The focus is on the relationship between constructions of masculinity and fatherhood in the penal system as a closed total institution. Various spatial concepts are discussed, also with reference to the findings of a qualitative study of fatherhood in prison. Fatherhood is constructed as an alternative to hypermasculinity and tied to separated spaces. Theoretical reflection, however, on this pattern of intepretation by prisoners shows that fatherhood and hypermasculinity refer to each other relationally.
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