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Pressemeldung

Freitag, 06. Dezember 2013

Das Ziel erreicht, aber sich selbst aus den Augen verloren?

Ob Ziele erreicht wurden oder nicht – es gibt eine größere Kraftquelle für Zufriedenheit: die eigenen Wertvorstellungen. Doch kennen wir sie und ist uns ihre Bedeutung für den Alltag bewusst? Eine Einladung, das Jahresende zu nutzen, um unseren inneren Kompass wieder zu spüren!

Ein Jahr voller Arbeit liegt hinter uns. Vieles haben wir erreicht, anderes nicht. In jedem Fall leiten wir eine Menge Selbstbestätigung und Freude davon ab. Auch viel Frust, wenn es schlecht gelaufen ist.

Ziele sind nicht gleich Werte
Gewöhnlich machen wir unsere Zufriedenheit davon abhängig, was innere und äußere Instanzen von uns verlangen. Dabei haben wir etwas in uns, was uns erlaubt, selbst zu wählen, wie wir den Spielraum, den uns das Leben bietet, nutzen wollen: unsere ganz persönlichen Vorstellungen davon, was es heißt, gut zu leben, unsere Werte. Diese Werte ermöglichen es uns, im Leben Richtungen einzuschlagen und sinnvolle Ziele zu formulieren. Aber während Ziele erreicht oder verfehlt werden und damit irgendwann abgehakt sind, können uns unsere Werte ein Leben lang leiten. Zu wissen, wofür man etwas tut, gibt Kraft und stärkt die Bereit­schaft, schwierige Gefühle zu akzeptieren. Außerdem führt ein Leben im Einklang mit den eigenen tief gehegten Wertvorstellun­gen zu einer Art innerer Zufriedenheit, die durch nichts anderes zu erreichen ist.

Die eigenen Werte erkennen
Der Audio-Ratgeber »Den inneren Kompass finden. Der achtsame Weg in ein wertebewuss­tes Leben« des Diplom-Psychologen und Psychotherapeuten Matthias Wengenroth möchte dazu beitragen, die eigenen Werte kennenzulernen und zu verstehen, welche Vorstellungen man selbst von einem gut gelebten Leben hat. In einem zweiten Schritt geht es darum, wie jeder einzelne es schaffen kann, sein Handeln an seinen Werten auszu­richten und im Einklang mit seinen Werten zu leben.

Der Weg zum inneren Kompass
Beim Entdecken der eigenen Werte stehen oft schwierige Gedanken und Gefühle im Weg: Sie einfach wegzuschieben oder zu ignorieren ist keine Option. Wer seinen inneren Kompass baut, muss sich auf sie einlassen, aber auch lernen, dass die Realität und unsere Gedanken über die Realität zwei verschiedene Dinge sind. Auch wenn wir unsere Gedanken nicht ändern können – wir können lernen, einen gewissen Abstand zu ihnen herzustellen und nicht alles zu glauben, was wir denken. Die CD erklärt, wie Akzeptanz, Abstand zu zermarternden Gedanken und Gegenwärtigkeit hergestellt werden und trainiert alle Schritte in konkreten Übungen.