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Sonntag, 12. September 2010 Sonntag, 12. September 2010,

Jutta Bauer erhält den Hans Christian Andersen-Preis

Mit einer feierlichen Zeremonie wurde Jutta Bauer am vergangenen Samstag im spanischen Santiago de Compostela der Hans Christian Andersen-Preis verliehen.

Die Schöpferin moderner Bilderbuchklassiker wie »Juli«, »Die Königin der Farben« oder »Schreimutter« ist damit nach Erich Kästner (1960), James Krüss (1968), Klaus Ensikat (1996) und Wolf Erlbruch (2006) der fünfte deutsche Preisträger, der die international renommierteste Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur erhält.

Die internationale Jury würdigt Jutta Bauer für ihre beeindruckend komponierten und ergreifenden Bilder. In der Pressemitteilung der IBBY (International Board on Books for Young People) heißt es dazu: »The jury admired her philosophical approach, originality, creativity as well as her ability to communicate with young readers.« Jutta Bauer setzte sich damit gegen 27 vorgeschlagene Illustratoren durch.

Der Hans Christian Andersen-Preis, der sogenannte kleine Nobelpreis, zeichnet alle zwei Jahre je einen Kinderbuchautoren und -illustratoren aus, dessen Gesamtwerk einen nachhaltigen Beitrag für die Kinderliteratur leistet. Er wird von der IBBY, einem international besetzten Kuratorium aus nahezu 70 Ländern, vergeben. Neben Jutta Bauer erhält der britische Autor David Almond den Hans Christian Andersen-Preis 2010.

Von der neuen Andersen-Preisträgerin ist bei Beltz & Gelberg jüngst »Das königliche Malbuch« erschienen.