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Donnerstag, 01. August 2013

Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2013 für Anna Kuschnarowa

Die renommierte Auszeichnung geht an die Leipziger Schriftstellerin Anna Kuschnarowa für ihr Buch »Kinshasa Dreams«

Kinshasa Dreams erzählt eine aufwühlende und spannende Flüchtlingsgeschichte über einen Menschen zwischen den Kulturen auf der Suche nach sich selbst.

»Anna Kuschnarowa beschreibt auf bewegende Art die Situation von Flüchtlingen und das Schicksal von Afrikanern, die in die Illegalität und in ein Schattendasein auf einem fremden Kontinent fliehen müssen, weil sie in ihren Heimatländern bedroht werden«, begründet die nordrhein-westfälische Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Ute Schäfer, die Entscheidung für Kuschnarowas Roman.

Der Preis der nordrhein-westfälischen Landesregierung erinnert an das couragierte Engagement des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Es werden Bücher ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für Zivilcourage und Toleranz, für Menschenrechte und für gewaltfreie Formen der Konfliktlösung einzusetzen.