Veranstaltung | BELTZ
Freitag, 09. November 2018, 14:45 Uhr bis 16:00 Uhr, Weinheim

Prof. Dr. Paul Mecheril eröffnet den Bildungskongress BELTZFORUM mit einem Vortrag über: »Was es hieße gebildet zu sein. Migrationspädagogische Überlegungen«

Im Rahmen des Bildungskongress 2018 in Weinheim

 

 

»›Migration‹ ist ein grundlegendes Kennzeichen der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die mit Migrationsphänomenen einhergehenden Wandlungsprozesse betreffen hierbei nicht allein spezifische gesellschaftliche Bereiche, sondern vielmehr Strukturen und Prozesse der Gesellschaft im Ganzen. Problembeschreibungen sind hierbei charakteristisch für das Verhältnis von Pädagogik und Migration. In meinem Vortrag möchte ich zunächst diese Herausforderung genauer skizzieren und anschließend den Ansatz der Migrationspädagogik vorstellen. Migrationspädagogik kann als Einladung zu einer Praxis des Denkens, Sprechens und Handelns verstanden werden, die versucht, Dominanzverhältnisse der Migrationsgesellschaft zu erkennen und Bedingungen zu erkenne, die es möglich machen, dass weniger Dominanz erforderlich ist. Die Frage, was es wohl hieße in der Migrationsgesellschaft gebildet zu sein, steht im Mittelpunkt meines Vortrags.«

Prof. Dr. Paul Mecheril lehrt am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ist Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies. An der Universität Münster promovierte er in Psychologie, an der Universität Bielefeld habilitierte er sich im Fach Erziehungswissenschaft. Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Verhältnis von Zugehörigkeitsordnungen und Bildung.

 

Kontakt: Frau Heidrun Uhl | Tel. 06201 6007-335 | E-Mail: h.uhl@beltz.de

Info & Anmeldung: www.beltzforum.de

Veranstaltungsort
Stadthalle Weinheim
Birkenauer Talstr. 1
69469 Weinheim


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