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Sozialhistorische Studien deuten darauf hin, dass der Topos der Sesshaftigkeit über viele Generationen hinweg ein Mythos ist. Besonders Städte wären ohne Migration kaum noch vorstellbar. Migration, Stadtentwicklung und Urbanität werden in diesem Beitrag aus einer Perspektive betrachtet, die hier als postmigrantisch bezeichnet wird. „Stadt ist Migration, Stadt ist Vielheit“ sind die Grundgedanken des postmigrantischen Denkens. Eingefahrene Gewissheiten werden gegen den Strich gelesen, hegemoniale Vorstellungen werden aus der Perspektive und Erfahrung der Migration neu durchdacht. Migration wird nicht mehr als Sonderforschung, als gesellschaftliches Randphänomen betrachtet, sondern in den Mittelpunkt gestellt und zum Ausgangspunkt weiterer Analysen gemacht.
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