Viele Theoretikerinnen und Theoretiker haben sich von einer Praxis der Kritik verabschiedet und sich für alternative Einstellungen des Urteils ausgesprochen, die als Praktiken der Wertschätzung bezeichnet werden können. Der Sammelband untersucht, wie eine Opposition dieser beiden Denkweisen verstanden wird, und fragt danach, ob und wie sie sich überwinden lässt. Dabei spielen die Praktiken der Urteilens im Feld der Kunst eine paradigmatische Rolle. Mit Beiträgen u.a. von Luc Boltanski, Eva Geulen, Rahel Jaeggi und Bruno Latour
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