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Jessica Alessandra Wagner untersucht im ersten Beitrag Genderaspekte in den sogenannten Sozialen Medien, die sie als Verlockungen für Jugendliche versteht, ihre Vorstellungen von den Geschlechtern zu retraditionalisieren. Diese vergangenheitsorientierten Orientierungen, die sich in den digitalen Medien ausgebreitet haben, sind anfällig für rechtsradikale Verzweckungen. Die Autorin geht der Frage nach, wie Genderaspekte auf Social Media-Plattformen aktuell verhandelt werden, welche stereotypen Muster und Tropes (wiederkehrendes Erzähl- oder Stilmittel) sich zur Zeit herausbilden und welche Anschlussstellen zu autoritären Ideologien dabei entstehen können. Anschließend reflektiert die Autorin die Bedeutung solcher Inszenierungen auf Social Media für die geschlechtliche Sozialisation junger Menschen und leitet abschließend daraus Handlungsempfehlungen für Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen ab.
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