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Depressionen bei Kindern oder Jugendlichen können sich in kognitiven, emotionalen, somatischen und verhaltensbezogenen Symptomen manifestieren. Aufgrund ihrer Prävalenz und der Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung kann Lehrkräften im schulischen Alltag eine bedeutsame Rolle zukommen. Kognitiv-behaviorale Methoden und Methoden zur Verhaltensaktivierung haben sich in diesem Zusammenhang auch in pädagogischen Kontexten bewährt. Mithilfe leitfadengestützter Experteninterviews mit n.=.31 Kliniklehrkräften wurden Besonderheiten des Unterrichts für diese Zielgruppe, die Vorbereitung des Unterrichts und dessen störungsbezogene Ziele, die Häufigkeit von belastenden Symptomen, wichtige Methoden der Unterrichtsgestaltung, Entwicklungsdesiderate und Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte an allgemeinen Schulen erhoben, quantitativ deskriptiv wiedergegeben und diskutiert.
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