Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Bedingt durch Migrationsprozesse, ist Mehrsprachigkeit zu einem zunehmend bearbeiteten Thema auch in Erziehungsratgebern geworden. Im Beitrag werden Ergebnisse einer Untersuchung zur Frage vorgestellt, inwiefern sich in Ratgebern seit den 1980er Jahren Vorstellungen, Perspektiven und Haltungen zu Migration, zur Rolle von Herkunftssprachen, der deutschen Sprache und Mehrsprachigkeit gewandelt haben. Diese werden auf drei Ebenen herausgearbeitet: in Bezug auf Aussagen zur innerfamiliären Kommunikation, zur institutionellen Teilnahme an Bildung sowie zur Identifikation mit der Gesellschaft. Der Fokus liegt auf der Rekonstruktion von Bezugnahmen auf wissenschaftliche Konzepte und Diskurse aus der jeweiligen Zeit und der Frage, welche typischen Herausforderungen an die ‚Übersetzung‘ wissenschaftlicher Erkenntnisse in populärwissenschaftliche Publikationen aus diesen ablesbar sind \nDue to migration processes, multilingualism has become an increasingly discussed topic in parenting guides. This article examines the extent to which ideas, perspectives and attitudes towards migration, the role of heritage languages, the German language and multilingualism have changed since the 1980s. The analysis comprises three levels: statements about family communication, about institutional participation in the Education system as well as identification with society. A specific focus aims at reconstructing references to scientific concepts and discourses from the respective time and the question of which typical challenges to the ‘translation’ of scientific knowledge into popular publications can be derived from them.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...