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Die Beiträge des Thementeils zu Dateninfrastrukturen in der Bildungssteuerung richten den Fokus auf die Beobachtung von Bildung durch (digitale) Daten in verschiedenen Ländern und (nationalen und regionalen) Kontexten. Darin wird diskutiert, in welchen politischen Programmatiken welche Formen von Dateninfrastrukturen entstanden sind bzw. aktuell entstehen, sowie, welchen zentralen Einfluss Dateninfrastrukturen auf Bildungspolitik und -steuerung haben. Im Allgemeinen Teil wird im Beitrag von Carola Groppe das unerforschte Phänomen der Schülerpensionen im 19. und 20. Jahrhundert erstmals vorgestellt und in seinen bildungshistorischen Dimensionen entfaltet. Der Artikel von Ulrike Deppe stellt Ergebnisse zur biografischen Bedeutung des Besuchs exklusiver Internatsschulen in Deutschland für die befragten Ehemaligen vor, die ein Spektrum zwischen Selbstverwirklichung und der Erfüllung familienbiografischer Aufträge aufzeigen und Einblicke in die Reproduktion sozialer Ungleichheit in den Biografien ehemaliger Internatsschüler*innen geben. Lena Dreier und Constantin Wagner legen in ihrem Text dar, dass der junge Studiengang Islamische Theologie vor allem von Studierenden angewählt wird, die in anderen Fächern der Universität unterrepräsentiert sind. Ihr Beitrag geht über das Konzept der Nicht-Passung der Frage nach, was die Abbrüche des Studiengangs über die Affizierung und Abstoßungseffekte des Fachs aussagen.
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