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Das Säuglingsheim, eine wichtige Institution bei der familienersetzenden Betreuung von Kindern in der frühen Bundesrepublik, wurde in den jüngsten Debatten über die Schattenseiten der deutschen Heimgeschichte weitgehend übersehen. Dieser Beitrag zeichnet nach, wie häufig diese Heime bis Mitte der 1960er Jahre waren und wie schnell sie bis 1975 verschwanden. Mithilfe älterer Forschung wird die Lebenswelt Säuglingsheim beschrieben; eine Inhaltsanalyse wissenschaftlicher, massenmedialer und fachpolitischer Beiträge erörtert des weiteren, wie sich die Wahrnehmung dieser Heime im Lauf von drei Jahrzehnten veränderte. Abschließend diskutiert dieser Beitrag, wie das Vergessen dieser Heime im Kontext sozialstaatlicher und wissenschaftlicher Entwicklungen zu verstehen ist.
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