Enzyklopädie Erziehungswissenschaft online

Fachgebiet

Denker*innen – geschlechterreflexive Erziehungswissenschaft

Luce Irigaray (*1930 oder 1932) – Sexuelle Differenz

Zusammenfassung

Luce Irigaray hat in den 1970er Jahren maßgeblich mit dazu beigetragen, den Begriff ‚Sexuelle Differenz‘ zu einem prominenten Topos feministischer Theoriebildung zu machen – in enger Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse und vor allem deren Weiterentwicklung durch Jacques Lacan. Es geht ihr um den Versuch, eine Differenz zu denken, die nicht essentialistisch/biologistisch argumentiert und nicht dem Weiblichen/den Frauen eine spezifische Existenzform zuschreibt – aber dennoch eine ‚Spezifität‘ des Weiblichen erkennt. Sie fragt danach, wie diese sich auf der Ebene des Symbolischen darstellt, wie sie den Zugang zu einer weiblichen Subjektposition eröffnen und wie sie als solche in den allgemeinen Diskurs Eingang finden könnte. Insofern unterscheidet sich das Konzept einer ‚Sexuellen Differenz‘ grundlegend von ‚Geschlechterdifferenz‘ wie auch von ‚Gender‘ (vgl. Dominijanni 2008, S. 148 ff.).

Jetzt freischalten 9,98 €

Beitrag
Luce Irigaray (*1930 oder 1932) – Sexuelle Differenz

Wie möchten Sie bezahlen?

Paypal

Sie erhalten den kompletten Artikel als PDF mit Wasserzeichen.

Titel

Luce Irigaray (*1930 oder 1932) – Sexuelle Differenz

DOI

10.3262/EEO29260558

Angebot für Bibliotheksnutzer:innen

Artikelseite content-select.com

Print ISSN

2191-8325

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Barbara Rendtorff

Schlagwörter

Ethik
Sexualität
Körper
Mimesis
Sexuelle Differenz

Newsletter »EEO aktuell«

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuen Beiträge der EEO. 

Jetzt abonnieren!