Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation

Ein Forschungsobjekt im Zwischenraum. Interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen sozialstaatlichen Agenturen

Zusammenfassung

Teilnehmende Beobachtung kann als unverzichtbarer methodischer Kern von Ethnographie gelten. Damit ist Ethnographie indes an die Präsenz der Forscherin im Feld, mithin an soziale Situationen, gebunden. Wie kann ethnographische Forschung dann über die Analyse lokaler, im wörtlichen Sinn überschaubarer Kontexte hinausgelangen und die mikrosoziale Ebene transzendieren? In unserem Beitrag diskutieren wir diese Frage mit empirischem Material unserer Studie zu Interinstitutioneller Zusammenarbeit im Sozialbereich (IIZ) in der Schweiz und greifen dafür das Beispiel des in diesem Feld zentralen Topos der "komplexen Mehrfachproblematik" auf. Das Konstrukt der komplexen Mehrfachproblematik setzt sozialstaatliche Akteure in Beziehung und bringt eine neue Klientenkategorie im sozialpolitischen Aktivierungsdiskurs hervor. Wir beziehen uns dabei auf den von Dorothy Smith entwickelten Ansatz der "institutional ethnography", der auf die Rekonstruktion institutioneller Ordnung über die Analyse der Verschränkung von Arbeitshandeln und Texten zielt.

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Beitrag
Ein Forschungsobjekt im Zwischenraum. Interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen sozialstaatlichen Agenturen
ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ISSN 1436-1957), Ausgabe 3, Jahr 2011, Seite 234 - 246

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Titel

Ein Forschungsobjekt im Zwischenraum. Interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen sozialstaatlichen Agenturen

Zeitschrift

ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ISSN 1436-1957), Ausgabe 3, Jahr 2011, Seite 234 - 246

DOI

10.3262/ZSE1103234

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Print ISSN

1436-1957

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Eva Nadai / Martina Koch

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