Gemeinsam leben

Kommunikation zwischen Lehrkräften und tauben Schülerinnen und Schülern – didaktisch und psychologisch unter die Lupe genommen

Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird ausgehend von einem Schulerfahrungsbericht aus den 1970-80er Jahren einer tauben Person der Frage nach möglichen Gründen für die Ablehnung der Gebärdensprachen im Unterricht und nach den Konsequenzen einer Orientierung an Lautsprachen für die Betroffenen sozialpsychologisch nachgegangen. Hierbei fokussiert der Beitrag auf den Bereich der Einstellungsforschung und im Spezifischen auf Vorurteile und Stereotype. Zudem wird die Frage nach der Relevanz eines Unterrichts, der nicht nur an verbaler Kommunikation, sondern auch an der visuell-gestischen Modalität der Gebärdensprachen orientiert ist, exemplarisch im Falle des Mathematikunterrichts didaktisch erörtert. Abschließend werden aus der sozialpsychologischen Theorie mögliche Maßnahmen zur Einstellungsänderung skizziert und anknüpfend weitere Schritte in der mathematikdidaktischen Forschung diskutiert.

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Beitrag
Kommunikation zwischen Lehrkräften und tauben Schülerinnen und Schülern – didaktisch und psychologisch unter die Lupe genommen
Gemeinsam leben (ISSN 0943-8394), Ausgabe 2, Jahr 2026, Seite 72 - 82

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Titel

Kommunikation zwischen Lehrkräften und tauben Schülerinnen und Schülern – didaktisch und psychologisch unter die Lupe genommen

Zeitschrift

Gemeinsam leben (ISSN 0943-8394), Ausgabe 2, Jahr 2026, Seite 72 - 82

DOI

10.3262/GL2602072

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Print ISSN

0943-8394

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Christian Hausch / Sandra Bumann / Flavio Angeloni

Schlagwörter