Ursula Drews
Teamarbeit
nur an den Schulen noch ohne Heimstatt?
In vielen gesellschaftlichen Feldern wird auf Teamarbeit gesetzt, und das in zunehmendem Maße. Bleibt die Schule hier zurück? Oder gibt es doch schon Ansatzpunkte guter Teamarbeit unter Lehrerinnen und Lehrern?
Karl-Oswald Bauer
Teamarbeit im Kollegium
Ein begrifflicher Rahmen und einige Empfehlungen für Arbeitsschritte
Teamarbeit ist noch selten im Lehrerkollegium. Lohnt sie sich überhaupt? Was unterscheidet Teamarbeit von anderen Arbeitsweisen? Was zeichnet sie aus und wie lässt sie sich verwirklichen?
Holger Butt-Otten
Bedingungen erfolgreicher Teamarbeit
Erfahrungen eines Jahrgangsteams
Am Anfang stand ein Teppichstreit. Der Autor beschreibt, wie dieser Streit die Findungs- und Klärungsprozesse im Team beförderte und was sich sonst noch und darüber hinaus entwickelte.
Maria Beermann/Karin Grimm-Benkowitz/
Brigitte Knoop/Angela Rassmann
Wie kann man Unterricht gemeinsam planen?
Erfahrungen eines Jahrgangsteams
Wenn sich ein Team zusammenfindet, werden Konzentrationspunkte gemeinsamer Arbeit gebraucht. In der IGS Busecker Tal sind das die Projekttage. Wie sie zustande gekommen sind und welche Funktionen dabei die Kooperation der Lehrerinnen und Lehrer hat, das wird im Einzelnen beschrieben.
Friedrich Sprenger/Martin Steinhoff
Kollegiale Schulleitung
Ein teamorientiertes Kollegium bedingt auch eine teamorientierte Schulleitung
Gibt es überhaupt eine Kollegiale Schulleitung? Und wenn es sie gibt, was zeichnet sie dann aus?
Die Autoren zeigen am Beispiel der Gesamtschule Königsborn, wie eine solche Schulleitung funktionieren und Erfolg haben kann.
Matthias Stiller
Mit der Sozialarbeiterin im Bunde
Teamarbeit reicht über das Kollegium hinaus
Um an einer Schule etwas zu bewirken, braucht man gleichgesinnte Mitstreiter. Für den Autor steht die Sozialarbeiterin an erster Stelle. Über Ergebnisse einer erfolgreichen Teamarbeit wird hier berichtet.
Olaf-Axel Burow
Kreativität im Team
Ein neues Lehrerbild für die Wissensgesellschaft
Der Autor regt an, das tradierte Lehrerbild zu hinterfragen. Warum verstehen sich Lehrkräfte vor allem als Einzelkämpfer und Einzelkämpferinnen? Wie könnte aus ihnen ein Synergieteam werden?
Anja Durdel
Teamarbeit als Arbeitserleichterung
Material
Literatur zur Teamarbeit ist in hinreichendem Maße vorhanden. Einige Titel werden vorgestellt. Auch Erkundungen im Internet werden einbezogen.
Ulrich Herrmann/Herbert Hertramph
Der Lehrer als Lerner
Ein Paradigmenwechsel für die Qualifizierung und Professionalität von Lehrern
Was folgt daraus, wenn Lehrerinnen und Lehrer sich vornehmlich als Experten für Lernen verstehen würden? Was bedeutet berufliches Lernen beispielsweise in der Phase des Berufseinstiegs, aber auch in späteren Entwicklungsphasen? Die Autoren skizzieren auf der Grundlage von Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern ein Profil der Anforderungen und Bedingungen für ein Gelingen beruflicher Entwicklungsprozesse.
Biowissenschaft und Pädagogik
6. Folge
Annette Scheunpflug
Unterricht als simulierte Evolution
Aspekte einer Unterrichts- und Schultheorie
Welche Erkenntnisse lassen sich aus einer biologisch fundierten funktionalistischen Perspektive für Unterricht gewinnen, und wie können die Ergebnisse der vorhergehenden Serienteile als anthropologische Erkenntnisse in eine solche Theorie des Unterrichts und der Schule eingebunden werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt dieses vorletzten Serienteils. Einige der in den vorhergehenden Teilen dargestellten anthropologischen Aspekte werden für die Unterrichts- und Schultheorie fruchtbar gemacht. Dabei werden Umrisse einer Unterrichts- und Schultheorie aus evolutionärer Perspektive erkennbar. Gerade der für die aktuelle Schuldebatte so wichtige Begriff der "Entwicklung" (Schulentwicklung, Entwicklung der Einzelschule) könnte aus evolutionärer Perspektive theoretische Fundierungen erhalten.
Karl-Heinz Heinemann
Vom Wiegen wird das Schwein nicht fett – aber es verändert sich
Rund 50 000 15-Jährige und Neuntklässler in der ganzen Bundesrepublik müssen ihre PISA-Fragebögen ausfüllen, dazu noch 1800 Schulleiter. Die Kultusminister und das Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung haben aus der Aufregung um TIMSS gelernt und versuchen, mit Transparenz und gutem Zureden den Widerstand unter Lehrerinnen und Lehrern, Schulleitern und Gewerkschaftern aufzuweichen.
Bei allen Zweideutigkeiten auf Seiten der anordnenden Politiker und der durchführenden Bildungsforscher: Messen und Vergleichen bringt ein neues Qualitätsbewusstsein in die Schulen – und ist ein Gebot der Chancengleichheit.
Alfred Holzbrecher
Neues aus der Didaktik-Werkstatt
U.a.: Ein Sprachkurs für ausländische Mütter