# Metoo – zur zielgruppenspezifischen Prävention gegen sexuelle Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung

Zusammenfassung

Internationale und nationale Studien zeigen, dass Menschen mit geistiger Behinderung in besonderem Maße gefährdet sind, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Gleichwohl bleibt diese Personengruppe in den wirkmächtigen gesellschaftlichen Diskursen um sexuelle Gewalt, wie z.B. der #Metoo-Bewegung, im Wesentlichen unberücksichtigt. Der vorliegende Beitrag erörtert die Gefährdungslage von Menschen mit geistiger Behinderung und analysiert die Risikofaktoren, aus denen sich ein Mehrperspektivenmodell einer zielgruppenspezifischen Prävention ableiten lässt. Im Verlauf der Argumentation zeigen sich beträchtliche Bedarfe in institutionellen Handlungsfeldern. Hieran anknüpfend wird ein breites Aufgabenspektrum sowohl für die Behindertenpolitik, die Forschung als auch die Praxis sichtbar.

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Beitrag
# Metoo – zur zielgruppenspezifischen Prävention gegen sexuelle Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung
Sonderpädagogische Förderung heute (ISSN 1866-9344), Ausgabe 1, Jahr 2022, Seite 19 - 30

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Titel

# Metoo – zur zielgruppenspezifischen Prävention gegen sexuelle Gewalt bei Menschen mit geistiger Behinderung

Zeitschrift

Sonderpädagogische Förderung heute (ISSN 1866-9344), Ausgabe 1, Jahr 2022, Seite 19 - 30

DOI

10.3262/SZ2201019

Print ISSN

1866-9344

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Ingeborg Thümmel

Schlagwörter

sexuelle Gewalt
Risikofaktoren
Sexual violence
Menschen mit geistiger Behinderung
Zielgruppenspezifische Prävention
Prävalenzen
Target Group-Specific Prevention
People with Mental Disabilities
Prevalence
Risk Factors