Zeitschrift für Transaktionsanalyse

Autonomie realistisch

Zusammenfassung

Dieser Beitrag beschreibt im Rahmen der Transaktionsanalyse das Konzept »Autonomie realistisch«. Zunächst wird Autonomie aus der Sicht Eric Bernes dargestellt, danach aus einem philosophiegeschichtlichen Blickwinkel beleuchtet. Autonomie wird dabei in einen Zusammenhang mit der Idee des Schattens und dem Aspekt der Verletzlichkeit gebracht. Daraus wird – in Anlehnung an Fanita Englishs Konzept »Ich bin OK – du bist OK – realistisch« – ein Ansatz von »Autonomie realistisch« entwickelt, der Autonomie nicht als Idealzustand konzipiert, sondern als eine möglichst von Illusionen befreite Haltung, die die menschliche Fragilität und die persönlichen Grenzen anerkennt und integriert und als Chancen begreift, dem Leben standzuhalten. Diese Haltung erfordert Mut und ein bejahendes Vertrauen in das eigene Gewordensein.

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Beitrag
Autonomie realistisch
ZTA Zeitschrift für Transaktionsanalyse (ISSN 1869-7712), Ausgabe 4, Jahr 2025, Seite 352 - 368

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Titel

Autonomie realistisch

Zeitschrift

ZTA Zeitschrift für Transaktionsanalyse (ISSN 1869-7712), Ausgabe 4, Jahr 2025, Seite 352 - 368

DOI

10.3262/ZTA2504352

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Print ISSN

1869-7712

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Franz Liechti-Genge

Schlagwörter

Autonomie
Konformität
Selbstakzeptanz
Schatten
Verletzlichkeit
Heteronomie
Eric Berne
Mut zum Sein
sich selbst werden