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Unbegleitetes Männlichsein.Jungenarbeit mit unbegleiteten minderjährigen männlichen Flüchtlingen

Zusammenfassung

Reinhard Winter wendet sich an Fachkräfte und Institutionen, die in ihrer praktischen Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen männlichen Flüchtlingen zu tun haben. Bisher, so stellt der Autor fest, fehlt ein fundiertes geschlechterreflektiertes Fachwissen über unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, ihre Versorgung und Betreuung fast vollständig. Der Autor macht klar, dass ein solches Fachwissen besonders in Bezug auf Jungen und männliche Jugendliche unabdingbar ist, zumal diese die weit überwiegende Mehrheit der unbegleiteten Minderjährigen darstellen. Winter kritisiert, dass die alltägliche Arbeit mit geflüchteten Jungen nach wie vor fast ohne Berücksichtigung von Geschlechtsbezügen stattfinde und damit von fragwürdiger Qualität sei. Er fordert eine deutliche Verbesserung der fachlichen Arbeit mit geflüchteten Jungen. Dazu stellt er eine Reihe von spezifischen Geschlechteraspekten zusammen, welche sowohl die Erfahrungen der männlichen Jugendlichen während der Flucht als auch ihre Probleme bei der Lebensbewältigung in Deutschland betreffen. Um dieses Thema zu erschließen, führte das Sozialwissenschaftliche Institut Tübingen (SOWIT) bei Verbänden und Einrichtungen eine Sondierungsstudie durch. Der Beitrag entstand u.a. auf der Grundlage dieser Recherche.

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Beitrag
Unbegleitetes Männlichsein.Jungenarbeit mit unbegleiteten minderjährigen männlichen Flüchtlingen
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 04, Jahr 2017, Seite 158 - 165

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Titel

Unbegleitetes Männlichsein.Jungenarbeit mit unbegleiteten minderjährigen männlichen Flüchtlingen

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 04, Jahr 2017, Seite 158 - 165

DOI

10.3262/DJ1704158

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Reinhard Winter

Schlagworte