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Deutsche Jugend

Kinderstädte – temporäre Spiel- und Bildungsräume

Zusammenfassung

Ulrich Deinet und Lisa Scholten stellen erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung von Spielstädten vor. Diese sind Spiel- und Bildungsräume auf Zeit, in denen Kinder – in der Regel in den Sommerferien – eine Stadt mit allem, was dazu gehört, nachspielen und gestalten. Zur Konzeption gehört, dass Kinderstädte – im Sinne Politischer Jugendbildung – das Demokratieverständnis fördern. Wissenschaftlich begleitet wurden Aktionen des „Düsseldörfchens“ sowie der Kinderstadt Remscheid. Deinet und Scholten haben in den Spielstädten Engagement-Karrieren von Kindern und Jugendlichen festgestellt, die bis ins Erwachsenenalter reichen, außerdem Potenziale der frühen Berufsorientierung. Sie ordnen die Spielstädte in die Tradition der reformpädagogischen Kinderrepubliken ein und stellen dann Methodik und Befunde ihrer dreijährigen wissenschaftlichen Begleitung vor. Z. B. waren die Teilnehmer/innen in der Lage, etwas für die eigene Zukunft zu lernen, ihr Wissen zu erweitern, neue Freunde bzw. Freundinnen zu finden, ihre sozialen Kompetenzen zu verbessern, neue Interessen zu entfalten, das Selbstbewusstsein zu stärken und ein besseres Verständnis demokratischer Strukturen zu entwickeln. Abschließend vergleichen Deinet und Scholten die Chancen von Politischer Bildung und Partizipation in den Kinderstädten mit anderen Formaten der Beteiligung wie Jugendparlamenten.

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Beitrag
Kinderstädte – temporäre Spiel- und Bildungsräume
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 6, Jahr 2019, Seite 257 - 269

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Titel

Kinderstädte – temporäre Spiel- und Bildungsräume

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 6, Jahr 2019, Seite 257 - 269

DOI

10.3262/DJ1906257

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Ulrich Deinet / Lisa Scholten

Schlagworte