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Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland - mehr Schein als Sein?

Zusammenfassung

Manfred Liebel nimmt Entwicklungsstand und Perspektiven der Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland kritisch unter die Lupe. Dabei geht es ihm auch um die verborgenen Seiten, unausgesprochenen Ziele und uneingestandenen Folgen von Partizipation. Die Vorstellung, Partizipation lasse sich in pädagogischen Institutionen oder als eine Art Vorform oder symbolische Form politischer Mitsprache an besonderen Orten jenseits der Erwachsenensphäre lokalisieren, greift für den Autor zu kurz. Kinder- und Jugendpartizipation könne nicht vornehmlich von Erwachsenen und zu Lernzwecken konzipiert werden, meint Liebel. Wer die Partizipation von Kindern erleichtern oder fördern und die gesellschaftliche Stellung der Kinder stärken wolle, komme nicht umhin, die bestehende, wenig Spielraum bietende Rechtslage zugunsten von Kindern auszuweiten. Sonst verkomme Partizipation immer wieder zur Partizipationsfolklore. -- --

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Beitrag
Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland - mehr Schein als Sein?
deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 11, Jahr 2009, Seite 480 - 489

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Titel

Kinder- und Jugendpartizipation in Deutschland - mehr Schein als Sein?

Zeitschrift

deutsche jugend (ISSN 0012-0332), Ausgabe 11, Jahr 2009, Seite 480 - 489

DOI

10.3262/DJ0911480

Print ISSN

0012-0332

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Manfred Liebel

Schlagworte