Migration und Soziale Arbeit

Die Funktion der Anderen - Migrationstheoretische Überlegungen zur Diskursfigur der dritten Person

Zusammenfassung

Die folgenden Überlegungen reflektieren Aspekte von Alterität, um vor diesem Hintergrund die Dichotomie von Andersheit und Identität im Hinblick auf migrationsspezifische Theoriekonzepte Sozialer Arbeit zu beleuchten. Der Begriff der Alterität (lat. alter: Der Andere von Zweien), wie er im folgenden Verwendung finden soll, steht damit im Unterschied zu dem Begriff des Fremden, der als der gänzlich Andere gedeutet wird (vgl. Schlieben-Lange 1998). Insofern sollen im Folgenden Ansätze einer migrationsspezifischen Sozialen Arbeit entfaltet werden, die der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Fragen insbesondere im Hinblick auf die Differenz der "Verschiedenen" und dabei aufeinander Bezogenen dienen.

Zu diesem Zweck wird zunächst der Begriff der Alterität im Sinne einer diskursstrategischen Formel geklärt (1). Das Konzept der Inklusion (2) erweist sich als Summe von "Teilhabe und Zugehörigkeit" (Kronauer) und als Gegensatz zu zuvor entfalteten Konstruktionen von distanziert Anderen. Die Überlegungen zu Inklusion und Alterität in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Migration (3) entfalten die zuvor entwickelten Konzepte für einige praktische Perspektiven Sozialer Arbeit.



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Beitrag
Die Funktion der Anderen - Migrationstheoretische Überlegungen zur Diskursfigur der dritten Person
Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 3, Jahr 2013, Seite 210 - 216

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Titel

Die Funktion der Anderen - Migrationstheoretische Überlegungen zur Diskursfigur der dritten Person

Zeitschrift

Migration und Soziale Arbeit (ISSN 1432-6000), Ausgabe 3, Jahr 2013, Seite 210 - 216

DOI

10.3262/MIG1303210

Print ISSN

1432-6000

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Anselm Böhmer

Schlagwörter