Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit

Demokratie braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Demokratie

Interview mit dem Philosophen Martin Saar
Zusammenfassung

Es gibt sozial Benachteiligte, homosexuelle Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderungen. Wichtig ist es, Diversität anzuerkennen, da sie Teil unserer heutigen Gesellschaft ist. Zugleich, so der Philosoph Martin Saar, dürfen die Herausforderungen, die mit Diversität verbunden sind, nicht ignoriert werden. Unterschiedlichkeit erfordert viel Arbeit, da Menschen verschiedene Sprachen, Hintergründe und Kulturtraditionen haben. Umso bedeutsamer sei es, Diversität nicht nur als Vorteil zu sehen, sondern auch die Komplexität anzuerkennen. Die Frage ist, wie verschiedene Perspektiven und Werte in einer pluralen Gesellschaft zusammenkommen können, um sie zu fördern. Demokratie ist ein komplexer Prozess. Sie behandelt die Uneinigkeit in der Gesellschaft und sorgt dafür, dass Minderheitenrechte gewahrt bleiben. Demokratie macht Diversität handhabbar und hilft uns, mit Verschiedenheit zu leben. Das politische Projekt einer pluralen Gesellschaft ist demokratisch, da es die Vielfalt unterstützt und Konflikte konstruktiv verarbeitet. Gegen die Verfechter homogener Gesellschaften, die unsere Unterschiede spalten wollen, sei entschieden einzutreten.

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Beitrag
Demokratie braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Demokratie
TUP - Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit (ISSN 0342-2275), Ausgabe 3, Jahr 2025, Seite 160 - 166

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Titel

Demokratie braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Demokratie

Zeitschrift

TUP - Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit (ISSN 0342-2275), Ausgabe 3, Jahr 2025, Seite 160 - 166

DOI

10.3262/TUP2503160

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Print ISSN

0342-2275

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Martin Saar / Peter Kuleßa

Schlagwörter