Betrifft Mädchen

Von der An- und Abwesenheit (medialer) Subjekte und der Wirkung von verletzender Sprache - Performativitätsund medientheoretische Überlegungen zu 13 Reasons Why

Zusammenfassung

"Hey, it´s Hannah, Hannah Baker. That´s right, I suggest you are on whatever device you are hearing this on. It´s me, live and in stereo" (13 Reasons Why 2017, S1/E1 00:48-01:13) - mit diesen Worten beginnt die Pilotfolge der umstrittenen und international kontrovers diskutierten Serie 13 Reasons Why (USA 2017). Im Beitrag wird aufgezeigt, dass die Serie in ihrer Figurenkonzeption mit der Theorie eines ´souveränen Subjekts´ arbeitet, indem allein die Absicht einer handelnden Person bestimmte Wirkungen - in diesem Fall die Verletzung gegenüber Hannah Baker - hervorruft (vgl. Butler 2016, 80). Das führt weiterhin dazu dass insbesondere im Phänomen der verletzenden Sprache die Ursache ihrer Wirkung vonseiten der Sprechenden gedacht wird, wodurch klar voneinander zu trennende `Opfer´- und ´´Täter_innen´-Rollen konstituiert werden. Mithilfe des performativitätstheoretischen Ansatzes von Judith Butler wird diese Sichtweise von Souveränität und der fixierenden Gegenüberstellung von ´Opfer´ und Täter_in´ kritisch hinterfragt.

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Beitrag
Von der An- und Abwesenheit (medialer) Subjekte und der Wirkung von verletzender Sprache - Performativitätsund medientheoretische Überlegungen zu 13 Reasons Why
Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 03, Jahr 2018, Seite 106 - 112

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Titel

Von der An- und Abwesenheit (medialer) Subjekte und der Wirkung von verletzender Sprache - Performativitätsund medientheoretische Überlegungen zu 13 Reasons Why

Zeitschrift

Betrifft Mädchen (ISSN 1438-5295), Ausgabe 03, Jahr 2018, Seite 106 - 112

DOI

10.3262/BEM1803106

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Print ISSN

1438-5295

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Julia Preisker

Schlagwörter