Zeitschrift für Pädagogik

Erziehung und Informationsvermittlung durch Politik und Wissenschaft

Zur massenmedialen Adressierung Erwachsener in der Corona-Pandemie
Zusammenfassung

In dem Beitrag wird aus einer erziehungswissenschaftlich-andragogischen Perspektive die Frage gestellt, wie die Bevölkerung durch eine Kombination von Informationsvermittlung und Erziehung dazu gebracht wird, sich die politisch verordneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung zu eigen zu machen. Dazu werden zentrale Reden der Bundeskanzlerin und einschlägige NDR-Podcasts von Korinna Hennig und Christian Drosten mit der Dokumentarischen Methode im Hinblick auf Erziehung und Belehrung der Bevölkerung rekonstruiert. Die empirische Analyse zeigt, dass Merkel zu Beginn der Pandemie Orientierungszumutungen mit Informationsvermittlung verknüpft und eine fiktive Erfahrungsgemeinschaft der gesamten Bevölkerung inszeniert. In den NDR-Podcasts wird die Hybridisierung massenmedialer und wissenschaftlicher Systemlogiken dazu genutzt, das journalistische Begehren nach aktueller Information situativ in die Vermittlung wissenschaftlicher Information zu transformieren.

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Beitrag
Erziehung und Informationsvermittlung durch Politik und Wissenschaft
Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 3, Jahr 2022, Seite 346 - 361

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Titel

Erziehung und Informationsvermittlung durch Politik und Wissenschaft

Zeitschrift

Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 3, Jahr 2022, Seite 346 - 361

DOI

10.3262/ZP2203346

Print ISSN

0044-3247

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Denise Klinge / Arnd-Michael Nohl / Burkhard Schaeffer

Schlagwörter

Erziehung
Politik
Wissenschaft
politics
Education
science
Informationsvermittlung
Corona
Coronavirus Pandemic
Information Transfer