Zeitschrift für Pädagogik

Zur Migration mediatisierter Formen im schulischen Figurationsstrom

Ein Beitrag zum Zusammenhang von Medienwandel und Schultheorie
Zusammenfassung

Der Beitrag betrachtet digital mediatisierte Wandlungsprozesse von Schule und Unterricht. Es wird die These vertreten, dass Entwicklungen wie Digitalisierungsprozesse auf die Variabilität operativer Modi der funktionalen Strukturen der schulischen (Interaktions-)Situation verweisen. Zur Explikation dieser These werden zunächst Befunde zu Schule und Unterricht im Anspruch von Digitalisierung diskutiert. Anschließend werden die Konzepte „sozialer Figurationen“, „Mediatisierung“ und „Formmigration“ anhand der Analyse zweier Fallbeispiele schulischen Einsatzes digitaler Medien empirisch gewendet. Der Kernbefund einer Spannung von medienformativer Dynamik und schulisch-sinnstruktureller Statik lässt es zu, von einer ‚Verschulung‘ medialer Artefakte und ihrer Affordanzen zu sprechen. Abschließend wird die Relation des vorgeschlagenen Zugriffs zu allgemeinen Theoretisierungen von Schule, insbesondere anhand ihrer „Enkulturationsfunktion“, diskutiert.

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Beitrag
Zur Migration mediatisierter Formen im schulischen Figurationsstrom
Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 1, Jahr 2026, Seite 8 - 25

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Titel

Zur Migration mediatisierter Formen im schulischen Figurationsstrom

Zeitschrift

Zeitschrift für Pädagogik (ISSN 0044-3247), Ausgabe 1, Jahr 2026, Seite 8 - 25

DOI

10.3262/ZP2601008

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Print ISSN

0044-3247

Verlag

Beltz Juventa

Autoren

Eike Wolf

Schlagwörter

Schule
Digitalisierung
Theorie
Mediatisierung
Theory
Enkulturation
School
Digitalisation
Enculturation
Mediatisation